Logo Sabicon und Progressive Coaching
Kontakt

Ausbildung zum integrativen und neurowissenschaftlich fundierten Coach

Berufsbegleitend in Augsburg · 12 Module · 25 Seminartage · Start am 24.09.2027
Nächste Infoveranstaltungen (online): 04.12.2026 um 16:00 Uhr · 28.01.2027 um 18:00 Uhr

Ausbildungskonzept

Nachhaltige Veränderung entsteht nicht nur im Kopf. Gedanken, Gefühle, Gewohnheiten und Körper gehören zusammen. Deshalb verbindet unsere Ausbildung bewährte Methoden aus Coaching und Therapie mit den Erkenntnissen der aktuellsten Neurowissenschaft und bezieht bewusst alle Interventionsebenen des Gedächtnisses ein: die kognitive, die prozedural-emotionale und die körperliche. So gestalten wir Veränderung tiefgreifend und langfristig wirksam.

Der Name Sabicon steht für diesen Ansatz: Bewährtes Know-how bzw. Weisheit (sabiduría), verbunden mit den (neuro-)wissenschaftlichen Erkenntnissen von heute (conocimiento). Methoden, die sich über Jahrzehnte bewährt haben, entwickeln wir bewusst weiter, indem wir sie integrativ mit anderen Techniken verbinden, damit sie noch tiefenwirksamer werden. Statt einer einzelnen Schule vermitteln wir das, was nach heutigem Stand der Forschung wirkt. Dabei ist es unser Anspruch, in der Aus- und Weiterbildung von Coaches dieselbe hohe Qualität weiterzugeben, die wir auch in der Arbeit mit unseren Klient:innen erleben.

Uns ist wichtig, dass Wissen auch im Handeln ankommt. Deshalb verbindet die Ausbildung fundierte Theorie mit konkreten Fallbeispielen aus der eigenen Praxis, mit Reflexionseinheiten und viel Übungspraxis. Ebenso zentral ist die Selbsterfahrung: Wer Methoden zuerst an sich selbst erlebt und die eigenen Muster kennt, gestaltet Prozesse später authentisch und sicher im Kontakt. Neben der Methodenvielfalt, die der integrative Ansatz mit sich bringt, ist die tragfähige Beziehungsgestaltung das A und O jeder professionellen Prozessgestaltung. Deshalb ist die Fähigkeit, in emotionale wie körperliche Resonanz zu treten und darin zu bleiben, das Fundament unserer Ausbildung.

In zwölf Modulen führt der Weg von einem sicheren Verständnis dessen, was Coaching ausmacht, bis zu eigenständig gestalteten Coachingprozessen. Geübt wird von Anfang an mit echten Anliegen, in Demos, Übungsrunden, Peergroups, Supervision und in den Abschlusscoachings.

Fünf miteinander vernetzte Felder – emotional, körperlich-motorisch, leiblich-gespürt, bildlich-imaginativ und sprachlich-rational – um ein stilisiertes Gehirn im Zentrum
Grafik: Der integrative und neurowissenschaftlich fundierte Ansatz von Sabicon, KI-generiert
Heller Seminarraum im Loft des Sabicon Instituts mit Stuhlkreis und hoher Decke

Für wen ist die Ausbildung?

Die Ausbildung richtet sich sowohl an Menschen, die sich beruflich neu als Coach etablieren möchten – intern im Unternehmen oder freiberuflich – als auch an Personen, die bereits beratend, begleitend oder in Führungsverantwortung tätig sind und ihre Kompetenz um einen integrativen, neurowissenschaftlich fundierten Coaching-Ansatz erweitern wollen. Daneben wird die Ausbildung genauso für all diejenigen als bereichernd erlebt, die das Gelernte unabhängig von ihrer beruflichen Qualifikation für ihre persönliche Weiterentwicklung nutzen möchten.

Wenn du dich jetzt schon angesprochen fühlst, bleib gern mit uns in Verbindung: Werde Teil unserer Community und erhalte Fachwissen rund um Coaching und Neurowissenschaft sowie alle Termine zu Impuls- und Netzwerkveranstaltungen, offenen Aufstellungsabenden und Weiterbildungsangeboten direkt zugesendet.

Hier geht’s zur Newsletter-Anmeldung

Der integrative und neurowissenschaftlich fundierte Ansatz

Drei Interventionsebenen

Du lernst, Veränderung auf kognitiver, prozedural-emotionaler und körperlicher Ebene zu begleiten. So wirkt dein Coaching tief und nachhaltig, statt an der Oberfläche zu bleiben.

Neurowissenschaftlich fundiert

Du verstehst, wie zum Beispiel Stress und Emotionen im Gehirn und Nervensystem verarbeitet werden, auf welcher Ebene ein Anliegen ansetzt und wie du Methoden gezielt einsetzt, damit sie hilfreich unterstützen.

Methodenvielfalt, integrativ verbunden

Du lernst bewährte Ansätze nicht nebeneinander, sondern als stimmiges Ganzes kennen und erlebst, wie sie nach dem Sabicon-Konzept noch wirksamer werden.

Selbsterfahrung und Praxis

In Live-Demos mit den Lehrcoaches und in eigenen Übungsrunden als Coach, Coachee und Beobachter:in erlebst du die Methoden selbst, bevor du sie anleitest.

Die Coaching-Ausbildung auf einen Blick

Basisausbildung

24.09.2027 bis 01.04.2028

  • 7 Module
  • 15 Seminartage

Haltung, Beziehung und Sprache, Sabicon-Phasenmodell, neuronale Zusammenhänge, Genogrammarbeit, Embodiment, innere und äußere Konflikte, Aufstellung zu Entscheidungen, (Hypno-)Systemisches Arbeiten, provokatives Coaching, Werte, Emotionen, Identität, Überzeugungen, Standortbestimmung und Coachpersönlichkeit.

Professionalisierung

11.05.2028 bis 07.10.2028

  • 5 Module
  • 10 Seminartage

Stress und Resilienz, angewandte Neurowissenschaft, Abgrenzung von Psychopathologie/Psychotherapie und Coaching, Biografiearbeit, Systemische Strukturaufstellungen, Prozesskompetenz, Systemische Arbeit mit Teams und Organisationen, Persönlichkeitsentwicklung, Abschlusscoachings und Zertifikat.

Gesamtausbildung zum integrativen und neurowissenschaftlich fundierten Coach

September 2027 bis Oktober 2028

  • 12 Module
  • 25 Seminartage
  • 217 Zeitstunden 175 h Seminar · 30 h Peergroup · 12 h Supervision
  • max. 12 Teilnehmende in der Kerngruppe
Seminarzeiten 9:30 bis 18:00 Uhr Sabicon Institut: Loft im Martinipark, Provinostr. 52, Gebäude B1_5, 86153 Augsburg

Ausbildungsinhalte

Basisausbildung (Modul 1 bis 7)

In diesem ersten Modul legst du das Fundament für die kommenden Module – unabhängig davon, ob du dein neues Wissen später in eine Selbstständigkeit überführen, als interner Coach nutzen oder für deine private und/oder berufliche Weiterentwicklung einsetzen möchtest. Du lernst, was Coaching ausmacht und wie du es sicher von Training, Beratung, Therapie oder Mentoring abgrenzt. Im Zentrum steht deine innere Haltung als Coach – tiefes Interesse, Wertschätzung und eine neugierige, nicht wertende Präsenz, mit der du eine tragfähige Beziehung zu deinem Gegenüber aufbaust. Du erhältst ein fundiertes systemisch-lösungsorientiertes Grundverständnis und lernst, Sprache als bewusstes Werkzeug im Coaching einzusetzen. Am Ende des Moduls hast du bereits erste Coaching-Methoden selbst ausprobiert und deinen eigenen Coachingprozess in Bewegung gebracht.

Inhalte im Überblick

  • Abgrenzung von Coaching zu anderen Ansätzen, ethisches Bewusstsein und Rollenverständnis
  • Humanistische Grundhaltung (nach Rogers) und systemisch-lösungsorientierte Grundprinzipien, u. a. Wirklichkeitskonstruktion, Ressourcenorientierung und Allparteilichkeit
  • Aufbau einer tragfähigen Coachingbeziehung
  • Die Kraft der Sprache: Meta-Modell und Milton-Modell, wirkungsvolle Fragetechniken
  • Coachingprozess von Vorgespräch über Auftragsklärung zu Zielen und Evidenzkriterien sowie Grundlagen, wie das Lösungsfokussierte Interview (nach de Shazer/Berg)

In Modul 2 lernst du zunächst unser eigenes Sabicon-Phasenmodell kennen, das dir eine sichere Grundstruktur für den Aufbau von Coachingsitzungen gibt.

Der Schwerpunkt liegt dann darauf, in Wirklichkeitskonstruktionen einzutauchen: Wie bekommst du wertvolle Einblicke in Biografien, prägende Werte und Beziehungen, um daraus Hypothesen zu bilden? Und auf welcher Ebene liegen eigene Anliegen bzw. die deines Gegenübers?

Und weil sich die Frage „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ gar nicht so abwegig anfühlt, wie sie klingt: Mit der Arbeit am inneren Team lernst du unterschiedlichste Anteile kennen, die vielleicht mehr oder weniger Beachtung, direkte Ansprache oder einfach eine bessere Integration benötigen. So bist du bestens vorbereitet, später auch die inneren Anteile deiner Coachees zu verstehen und im Prozess so zu integrieren, dass sie nicht mehr Energie ziehen, sondern geben.

Inhalte im Überblick

  • Die 5 Sabicon-Phasen: Strukturmodell für fundierte Coachingsitzungen
  • Genogrammarbeit: Erhebung und Analyse von Familien- und Beziehungsstruktur über mehrere Generationen
  • Neurologische Ebenen (nach Dilts): Anliegen auf der jeweils wirksamen Ebene verorten
  • Inneres Team (nach Schulz von Thun) und inneres Parlament (nach Schmidt): innere Anteile kennenlernen und in Einklang bringen

In Modul 3 nimmst du dir vor, was viele am liebsten vermeiden: den Konflikt. Du lernst, warum Konflikte weder Zufall noch Störung sind, sondern eine eigene Funktion erfüllen – und wie du mit Embodiment-Übungen aus dem hypnosystemischen Aikido in deiner Mitte bleibst, wenn es um dich herum turbulent wird. Mit dem Tetralemma erhältst du eine der Basismethoden, wenn es um Entscheidungen und innere Konflikte geht. Mithilfe des Meta-Mirrors erlebst du, wie äußere Konflikte häufig über Perspektivwechsel gelöst werden können, während du die Konfliktlandkarte für den organisationalen Kontext erproben kannst.

Und weil nicht jeder Auftrag so einfach ist, wie er klingt, lernst du außerdem, typische Fallen in der Auftragsklärung zu erkennen – von unterschiedlichen Kundentypen bis zu unbewussten Übertragungen in der Coachingbeziehung.

Inhalte im Überblick

  • Konflikte verstehen: weshalb sie entstehen und welche Funktion sie erfüllen (nach Eidenschink)
  • Innere und äußere Konflikte klären – privat wie beruflich, u. a. mit Tetralemma (nach SySt®), Meta-Mirror (nach Dilts) und der Konfliktlandkarte
  • Reflecting Team (nach Andersen) zu Perspektivenvielfalt und Externalisierung im Gruppensetting nutzen
  • Embodiment-Übungen aus dem Hypnosystemischen Aikido (nach Neunhöffer) zur Selbststabilisierung und für Perspektivwechsel erfahren
  • Auftragsklärung unter erschwerten Bedingungen: Kundentypen, Auftragsfallen mit verdeckten Erwartungen und Rollenkonflikten sowie Übertragungsdynamiken kennenlernen

Imagination schafft Wirklichkeit. Daher erlebst du, wie lösungsfokussierte und ressourcenorientierte Techniken die Aktivierung eigener Stärken und Potenziale in kreative Lösungsstrategien verwandeln können.

Trance ist ein Zustand, den du täglich mehrmals erlebst – ob beim Autofahren, Tagträumen oder kurz vor dem Einschlafen. In Modul 4 lernst du, dieses ganz natürliche Phänomen gezielt für deine Coachees nutzbar zu machen: um mentale, emotionale und körperliche Prozesse zu aktivieren und die Neuroplastizität zu fördern – die Grundlage für neue Verknüpfungen und Lernprozesse.

Inhalte im Überblick

  • Imaginationstechniken und Ressourcenaktivierung, u. a. Wunderfrage (nach de Shazer/Berg) und Einrichtung eines „Sicheren Ortes“
  • Hypnotherapeutische Techniken (nach Erickson), u.a. die Utilisation unbewusster Ressourcen, Problem- vs. Lösungstrance, Wechselwirkung willkürlicher und unwillkürlicher Prozesse (nach Schmidt) und Generative Trance (nach Gilligan)
  • Neuronale Einordnung von Psyche und Persönlichkeit

Provokativ und liebevoll – das schließt sich nicht aus, im Gegenteil. In Modul 5 lernst du den Provokativen Ansatz kennen, der auf die Provokative Therapie von Frank Farrelly zurückgeht und von Dr. Noni Höfner und Dr. Charlotte Cordes zum Provokativen Ansatz in Coaching und Therapie weiterentwickelt wurde. Mit Humor, Übertreibung und einer gehörigen Portion Zuneigung forderst du die Klient:innen heraus, über ihre selbstschädigenden Glaubenssätze zu lachen, statt sie vorsichtig zu umschiffen – und lenkst so die Energie, die bisher in ein Problem geflossen ist, in Richtung nachhaltiger Veränderung.

Weil provokatives Arbeiten komplex ist und viel Empathie, Humor, Präsenz und Fingerspitzengefühl verlangt, nimmst du dir in diesem Modul auch Zeit für dich selbst: Wo liegen deine eigenen Tabuthemen, und wie gehst du damit um, wenn sie im Coaching berührt werden? Diese Selbstreflexion ist die Basis dafür, den Provokativen Ansatz später authentisch und verantwortungsvoll einzusetzen.

Inhalte im Überblick

  • Einführung in den Provokativen Ansatz (nach Frank Farrelly, weiterentwickelt von Dr. Noni Höfner und Dr. Charlotte Cordes)
  • Provokative Interventionen und Übungen: festgefahrene Muster durch Humor und Herausforderung in Bewegung bringen und Neues entstehen lassen
  • Transfer und Bezug zum Berufsalltag
  • Selbstreflexion: mögliche Tabuthemen bewusst machen

Die Anerkennung ambivalenter Emotionen zeugt von hoher emotionaler Reife und psychologischer Flexibilität. Das gleichzeitige Erleben von widersprüchlichen Gefühlen – wie Freude und Trauer bei einem Abschied oder Liebe und Wut in einer Beziehung – ist kein Gegensatz, sondern ein Zeichen für ein differenziertes Bewusstsein. Emotionen in ihrer Vielfältigkeit wahrnehmen und verstehen zu können, hilft dir, sie im Coaching als Sprachrohr des Unbewussten zu nutzen und einen adäquaten Umgang mit ihnen zu finden. Über Assoziations- und Dissoziationstechniken lernst du, Emotionen im Coaching zu regulieren, um tiefenwirksame Veränderungen begleiten zu können.

Darüber hinaus beschäftigst du dich ausgiebig mit Werten, sodass du Menschen durch Phasen von Umbrüchen, Krisen und Neuorientierung wertebasiert und passend zu ihrer Sinngebung stärken kannst.

Inhalte im Überblick

  • Bildkarten zur Visualisierung von Werten und Aktivierung emotionaler Zustände
  • Schulung der emotionalen Intelligenz (nach Salovey/Mayer): Emotionen wahrnehmen, verstehen, nutzen und regulieren, Differenzierung und Granularität von Emotionen
  • Umgang mit Emotionen: Strategien zur Selbst- und Fremdregulation, u. a. Dissoziations- und Assoziationstechniken
  • Wertearbeit: Umbrüche, Krisen und Neuorientierung: Werte-Entwicklungsquadrat (nach Schulz von Thun) und Wertehierarchien

Deine Überzeugungen prägen, wer du bist – als Mensch und als Coach. In Modul 7 lernst du, wie du (dys-) funktionale Glaubenssätze bei dir und deinen Coachees erkennst und veränderst, ohne sie einfach „löschen“ zu wollen: Mit der Walking-Belief-Change-Methode bewegst du dich buchstäblich zwischen alten Denkmustern und neuen, hilfreicheren Perspektiven, bis sich das Gewicht spürbar verschiebt. So wird aus einem starren Entweder-oder zwischen Problem und Lösung ein Raum voller flexibler Wahlmöglichkeiten.

Modul 7 markiert außerdem den Abschluss der Basisausbildung: ein guter Moment, um innezuhalten und zurückzublicken – auf deine eigene Coachpersönlichkeit und alles, was du in den ersten sieben Modulen gelernt und erlebt hast – wie auch nach vorn auf deine nächsten Schritte zu schauen.

Inhalte im Überblick

  • Zwischen Problem- und Lösungsraum: einschränkende Denk-, Handlungs- und Fühlgewohnheiten in flexible Wahlmöglichkeiten transformieren
  • Umgang mit (dys-)funktionalen Überzeugungen: Walking Belief Change (nach Dilts/McDonald, modifiziert nach Sabicon)
  • Reflexion der eigenen Coachpersönlichkeit und des bisherigen Lernprozesses – wie die eigenen Überzeugungen die berufliche Identität als Coach prägen, und Standortbestimmung nach der Basisausbildung

Professionalisierung (Modul 8 bis 12)

Deine Präsenz für andere wächst aus der Achtsamkeit für dich selbst. Denn nachhaltige Selbstfürsorge und Regeneration sind kein Luxus, sondern die Grundlage dafür, dass du und deine Klient:innen langfristig gesund bleiben. In Modul 8 lernst du, wie dein vegetatives Nervensystem tickt: Du verstehst, wie Sympathikus und Parasympathikus zusammenspielen, und übst konkrete Techniken, die du auch deinen Klient:innen zur Selbstregulation an die Hand geben kannst. Dabei übersetzt du Erkenntnisse der Neurowissenschaft ganz praktisch in die Begleitung von Veränderungsprozessen.

Resilienz betrachtest du dabei aus mehreren Blickwinkeln: bei dir selbst, bei deinem Gegenüber und bei Führungskräften. Was braucht es zur Burnout-Prävention – und was, wenn du Anzeichen der Erschöpfung bei anderen erkennst? Weil Belastung nicht gleich Belastung ist, schärfst du außerdem deinen Blick für die Unterschiede zwischen Stress, Trauma und PTBS – und bekommst mit einer ersten Einführung in traumasensitives Arbeiten das nötige Know-how, um auch in intensiven Momenten sensibel und hilfreich zu reagieren.

Inhalte im Überblick

  • Sympathikus und Parasympathikus, Sicherheits- und Gefahrenwahrnehmung; Übungen zur Regulation des vegetativen Nervensystems
  • Angewandte Neurowissenschaft: praktischer Transfer von Neurowissen auf die Begleitung von Veränderungsprozessen
  • Umgang mit (langanhaltenden) Belastungen: Ressourcenaktivierung (nach Pfau)
  • Selbstfürsorge und Regeneration – für Coach und Coachee
  • Resilienzförderung für Führungskräfte und Burnout-Prävention
  • Abgrenzung von Stress, Trauma und PTBS sowie Einführung in traumasensitives Arbeiten

In Coachingsituationen begegnen dir immer wieder Themen, die sich zwischen Coaching und Therapie bewegen oder auch eindeutig in den therapeutischen Bereich gehören. Um hier besser differenzieren und deinen Kompetenzbereich sicher abgrenzen zu können, ist es wichtig, dich intensiv mit potenziellen Diagnosen auseinanderzusetzen. Welche einzelnen Störungsbilder sind für professionelle Coaches wesentlich zu kennen, und welche Symptome könnten Anzeichen dafür sein? Wie kommunizierst du souverän deine Grenzen als Coach?

Zudem erhältst du einen Einblick in das deutsche Gesundheitssystem sowie in relevante Anlaufstellen, sodass du deine Klient:innen im Ernstfall kompetent weiterleiten kannst.

Inhalte im Überblick

  • Überblick über psychische Erkrankungen: Depressionen, Süchte, Angst-, Zwangs- und Persönlichkeitsstörungen, Suizidalität
  • Psychopathologischer Befund (Elementarfunktionen) und diagnostisches Grundwissen
  • Abgrenzungskompetenz zwischen Coaching und Psychotherapie/Psychiatrie sowie Reflexion der eigenen professionellen Grenzen
  • Gesundheitssystem und Anlaufstellen

Nach den ersten Schritten in Modul 2 kehrst du in Modul 10 zur Biografiearbeit zurück: Mit der Timeline-Arbeit betrachtest du deine Lebenslinie aus einer neuen Perspektive. Du erkundest, wie Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges zusammenhängen, und lernst eine Methode kennen, mit der du auch deine Coachees dabei begleiten kannst, ihre Geschichte zu integrieren und Zukunft aktiv zu gestalten.

Anschließend erlebst du Systemische Strukturaufstellungen (SySt®) selbst: Lebende Repräsentant:innen machen sichtbar, wie Beziehungen, Anliegen und innere Anteile im Raum zueinander stehen, und eröffnen neue Handlungsmöglichkeiten. Die Selbsterfahrung zeigt dir, was diese Arbeitsweise bewirken kann – und ist eine wertvolle Grundlage für alle weiteren Systemperspektiven in der Ausbildung.

Inhalte im Überblick

  • Timeline-Arbeit (nach James/Woodsmall, NLP, modifiziert nach Sabicon)
  • Selbsterfahrung: Systemische Strukturaufstellungen (SySt®) mit lebenden Repräsentant:innen (nach Sparrer/von Kibéd)

Je mehr Erfahrung du im Coachen sammelst, desto wichtiger wird es, auch komplexe Dynamiken im Gespräch zu verstehen. Mit transaktionsanalytischen Konzepten nach Eric Berne erweiterst du deine Prozesskompetenz: Du erkennst wiederkehrende Muster in der Kommunikation und lernst, sie gezielt für den Coachingprozess zu nutzen.

Danach weitet sich der Blick vom Einzelnen auf das System: Die Problemaufstellung (SySt®) lernst du als Methode kennen, die im Einzelcoaching ebenso wirkt wie in Organisationen. Du verstehst allgemeine Systemprinzipien und erfährst, wie Veränderungsprozesse in Teams und Organisationen verlaufen und wie du sie begleiten kannst. Diese Prinzipien wendest du in der Teamstrukturaufstellung an, um Dynamiken in Teams sichtbar zu machen. Mit Profile Dynamics® lernst du außerdem ein Modell kennen, das Werte und Entwicklungsstufen in Organisationen greifbar macht. Modul 11 erweitert deinen Blick damit auf Teams und Organisationen.

Inhalte im Überblick

  • Transaktionsanalytische Konzepte (nach Berne, Karpman) zur Erweiterung deiner Prozesskompetenz
  • Problemaufstellung (SySt®) für Einzelcoachings und für die Arbeit mit Organisationen
  • Systemprinzipien und Begleitung von Veränderungsprozessen in Teams und Organisationen
  • Teamstrukturaufstellung (SySt®) zur Begleitung von Teams und Organisationen
  • Einblicke in Profile Dynamics® (inspiriert von Graves) für wertebasierte Arbeit mit Teams und Organisationen

Zum Abschluss der Ausbildung zeigst du deine erlernte Coachingkompetenz: Im Abschlusscoaching wendest du dein Wissen und deine Methoden an und erhältst dazu fundiertes Feedback.

Außerdem erwartet dich ein besonderes Highlight: der Theorie-U-Prozess nach C. Otto Scharmer. In Zweiergruppen setzt du dich intensiv mit dir selbst auseinander – mit dem, was du hinter dir lassen möchtest, und mit dem, was in Zukunft entstehen will. Du gehst daraus gestärkt und mit einem kraftvollen Impuls für deine persönliche Entwicklung hervor.

Mit Reflexion und Integration verankerst du das Gelernte in deiner Coachpersönlichkeit. Und zum Abschluss feierst du deinen Weg gemeinsam mit der Gruppe und nimmst dein Zertifikat entgegen.

Inhalte im Überblick

  • Abschlusscoachings (Video- und Live-Coachings)
  • Theorie-U-Prozess (nach Scharmer): intensive Persönlichkeitsentwicklung in Zweiergruppen
  • Reflexion und Integration
  • Zertifikatsübergabe und feierlicher Abschluss
Organisatorisches auf einen Blick

Basiskurs 2027/28

  • Modul 1 – 24.–25.09.2027
  • Modul 2 – 22.–23.10.2027
  • Modul 3 – 18.–20.11.2027
  • Modul 4 – 17.–18.12.2027
  • Modul 5 – 27.–28.01.2028
  • Modul 6 – 25.–26.02.2028
  • Modul 7 – 31.3.–01.4.2028
Supervision je 18:00 – 21:00 Uhr
26.01.2028 + 30.03.2028

Professionalisierung 2028

  • Modul 8 – 11.–12.05.2028
  • Modul 9 – 23.–24.06.2028
  • Modul 10 – 20.–21.07.2028
  • Modul 11 – 08.–09.09.2028
  • Modul 12 – 06.–07.10.2028
Supervision je 18:00 – 21:00 Uhr
22.06.2028 + 07.09.2028
  • Seminartage: 25 Tage mit Input, Live-Demos, Übungsrunden und Selbsterfahrung, jeweils von 9:30 bis 18:00 Uhr.
  • Peergroups: Zwischen den Modulen übst du in selbst organisierten Kleingruppen mit drei bis vier Personen in wechselnden Rollen als Coach, Coachee und Beobachter:in. Die Übungscoachings werden supervidiert, sodass du auch zwischen den Modulen viel Praxiserfahrung sammelst und professionelles Feedback erhältst.
  • Supervision: Vier Abende, an denen du bereits eigene Fälle mit Übungsklient:innen einbringst und dabei die Qualität deiner Prozesse sichern kannst.
  • Ausbildungsbegleitung: Ein erfahrener Coach begleitet die Gruppe zusätzlich zum Lehrcoach durch die gesamte Ausbildung und steht bei den Übungsrunden zur Seite.
  • Praxisstunden-Logbuch: Du dokumentierst deine Praxis ab Modul 1 und behältst so deinen Lernweg im Blick.
  • Leistungsnachweise für die Zertifizierung: die schriftliche Darstellung eines Coachingfalles, Nachweis über einen eigenen Coachingprozess bei einem qualifizierten Coach, durchgeführtes Abschlusscoaching und ein schriftlich ausgearbeitetes Coachingkonzept.

Basisausbildung

Modul 1 bis 7

5.200 €

Frühbucherpreis* 4.940 €

Inklusive Supervision, Peergroups, Logbuch und Ausbildungsbegleitung

Professionalisierung

Modul 8 bis 12

3.600 €

Frühbucherpreis* 3.420 €

Inklusive Supervision, Peergroups, Logbuch sowie Ausbildungs- und Zertifizierungsbegleitung

Gesamtpaket

Modul 1 bis 12

8.400 €

Frühbucherpreis* 7.980 €

Inklusive Supervision, Peergroups, Logbuch sowie Ausbildungs- und Zertifizierungsbegleitung

Du sparst 400 € gegenüber der getrennten Buchung

Zusätzlich fällt eine Tagungspauschale von 15 € (inkl. Verpflegung, ohne Mittagessen) pro Seminartag an. Alle Preise zzgl. MwSt.

* Frühbucherpreis: 5 % Ermäßigung bis 4 Monate vor Ausbildungsstart

Zahlungsmodalitäten: Bei der Anmeldung fällt eine Anzahlung in Höhe von 10 % der Ausbildungsgebühr an. Der restliche Betrag fällt ca. 4 Wochen vor Ausbildungsbeginn über eine Einmalzahlung an. Sollte eine Zahlung in 2 Raten gewünscht sein, bitte bei der Anmeldung einen kurzen Hinweis hierzu hinterlassen.

Ausbildungsteam

Carolin Pfau · Ausbildungsleitung

Caro ist Gründerin und Leiterin des Sabicon Instituts, Inhaberin von Progressive Coaching und verantwortliche Ausbildungsleitung. Als zertifizierter Senior- und Lehrcoach (DCV, IOBC) bringt sie jahrelange Praxiserfahrung als Coach von Geschäftsführenden, Prozessbegleiterin von (Familien-)Unternehmen in Veränderungsprozessen und als Supervisorin mit. Seit 2022 bildet sie an verschiedenen Instituten Coaches aus und weiter. In die Ausbildung zum integrativen und neurowissenschaftlich fundierten Coach bringt sie das Wissen aus zahlreichen Weiterbildungen sowie ihre selbst entwickelten Konzepte ein.

Mit ihrer herzlichen Art öffnet Caro Raum für Authentizität und Emotionen, sodass sich selbst schwere Themen leicht anfühlen können. So steht sie den Teilnehmenden in der gesamten Ausbildung bei ihren persönlichen und beruflichen Prozessen zur Seite.

Dr. Charlotte Cordes · Ausbilderin Modul 5

Lotte hat gemeinsam mit ihrer Mutter Noni Höfner den Provokativen Ansatz für Coaching und Therapie (inspiriert von Frank Farrelly) weiterentwickelt und ist Teil des Deutschen Instituts für Provokative Therapie (DIP) in München. Seit über 25 Jahren führt sie Seminare zum Provokativen Ansatz, Improseminare, Einzelcoachings, Paarberatungen, Gruppencoachings und Teamsupervisionen durch. Sie ist Autorin mehrerer Bücher und Artikel zum Provokativen Ansatz und Impro und produziert zusammen mit Florian Schwartz den Podcast ‚Der Provokative Ansatz‘.

In der Ausbildung leitet Lotte Modul 5 „Provokatives Coaching“ der Basisausbildung. Mit Humor und ihrer positiven Ausstrahlung provoziert sie auf direkte und wertschätzende Art neue Denk- und Fühlansätze.

Christoph Boswyk · Ausbilder Modul 9

Christoph ist DCV-zertifizierter Senior- und Lehrcoach und Mitglied der Systemischen Gesellschaft (SG). Er ist ausgebildeter Systemischer (Trauma-)Therapeut, (Neuro-)Systemischer Berater, Systemischer Supervisor, Embodiment Trainer, Hypnosetherapeut, Ganzheitlicher Gesundheitscoach sowie Heilpraktiker für Psychotherapie.

Mit seinem breit gefächerten Fachwissen leitet Christoph Modul 9 „Abgrenzung von Psychopathologie/Psychotherapie und Coaching“. Damit bringt er in der Professionalisierung zum integrativen und neurowissenschaftlich fundierten Coach umfassende Erfahrung aus Theorie und Praxis mit. Mit seiner neugierigen, respektvollen und wertschätzenden Haltung schafft Christoph einen Raum, in dem alle Fragen Platz haben.

Jutta Lamers · Ausbildungsbegleitung

Jutta ist Business & Leadership Coach und begleitet seit rund 15 Jahren Führungspersönlichkeiten und Teams in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Ihre Schwerpunkte sind (Selbst-)Führung und Resilienz, der Umgang mit Unsicherheit, Druck und Konflikten sowie berufliche (Neu-)Orientierung. Sie hat neben ihrer systemischen Coaching-Ausbildung zahlreiche Weiterbildungen absolviert und arbeitet u. a. mit der Transformationsarchitektur The Loop Approach® und dem Werteentwicklungsmodell von Profile Dynamics®.

Als Ausbildungsbegleitung bereichert Jutta die Gruppe mit ihrer wertschätzenden Art und herzlichen Persönlichkeit. Seit Entstehen des Sabicon Instituts steht sie außerdem Caro als Sparringspartnerin mit vernetztem Denken, breitem Literaturwissen und viel Erfahrung aus der Praxis zur Seite.

Dein Weg zur Ausbildung

  1. Infoveranstaltung (online)

    Du lernst die Ausbildung, den Aufbau und die Ausbildungsleitung kennen und kannst deine Fragen stellen.

    Termine: 4. Dezember 2026 um 16:00 Uhr und 28. Januar 2027 um 18:00 Uhr, weitere Termine folgen.

  2. Kennenlerngespräch

    In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, ob die Ausbildung zu deinen Erwartungen und deiner Vorerfahrung passt.

  3. Anmeldung

    Wenn wir uns bereits kennengelernt haben und du dich für die Ausbildung entschieden hast, kannst du dich auch direkt anmelden. Wir freuen uns auf dich!

Aussicht von einem Berg über den Wolken

Q&A

Nein. Viele Teilnehmende möchten sich als Coach selbstständig machen oder intern im Unternehmen coachen. Andere nutzen die Ausbildung, um in Führung, Beratung oder Begleitung sicherer mit Menschen zu arbeiten oder um sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Du entscheidest, wofür du dein Wissen einsetzt.

In der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium sowie praktische Berufserfahrung. Hilfreich ist Erfahrung im Umgang mit Menschen, zum Beispiel aus Führung, Beratung oder HR, oder die Bereitschaft, dir fehlendes Wissen selbstverantwortlich anzueignen. Dazu kommen Selbstreflexion, Empathie, Offenheit gegenüber der Gruppe und eine stabile psychische Verfassung. Im Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, ob die Ausbildung gut zu dir passt.

Ich nehme mir für ein persönliches Gespräch via Zoom oder auch vor Ort die Zeit, um dich näher kennenzulernen. Darüber hinaus erfährst du, wie die Ausbildung aufgebaut ist und kannst alle Fragen stellen, die noch offen sind. Das ist über die Infoveranstaltung möglich oder auch über ein Einzelgespräch.

Die Seminare finden an 25 Tagen zwischen September 2027 und Oktober 2028 an insgesamt 12 Modulen in Präsenz statt. Die Seminarzeiten sind jeweils von 9:30 bis 18:00 Uhr. Zusätzlich gibt es an 4 Vorabenden Supervisionen von je 18–21 Uhr. Alle Präsenzanteile finden im wunderschönen Loft des Sabicon Instituts – und kleinere Übungen bei schönem Wetter auch mal im Park direkt davor – statt. Das Sabicon Institut liegt im Martinipark, Provinostr. 52, Gebäude B1_5, 86153 Augsburg. Für die Peergroup-Treffen und ersten Coachingfälle stelle ich gerne die Räumlichkeiten während der Ausbildungszeit kostenfrei zur Verfügung, denn gutes Coaching braucht einen professionellen Rahmen.

Ja, es gibt mit dem nächstgelegenen Hotel eine ideale Übernachtungsmöglichkeit, die nur etwa 10 Minuten zu Fuß vom Ausbildungsinstitut und von der Innenstadt entfernt liegt. Frag bei deiner Anmeldung gern nach dem Buchungsstichwort, sodass du das Kooperationsangebot nutzen kannst.

Die Ausbildung umfasst 217 Zeitstunden: 175 Stunden Seminar an 25 Tagen, 30 Stunden Peergroup-Praxis und 12 Stunden Supervision. Dazu kommen das Studium von Skript und Literatur sowie die Leistungsnachweise für das Zertifikat: die schriftliche Darstellung eines Coachingfalles, der Nachweis über einen eigenen Coachingprozess bei einem qualifizierten Coach und ein ausgearbeitetes Coachingkonzept.

Eine Peergroup ist eine selbst organisierte Übungsgruppe mit drei bis vier Teilnehmenden. Ihr trefft euch zwischen den Seminaren und übt in wechselnden Rollen als Coach, Coachee und Beobachter:in. Insgesamt sind mindestens 30 Stunden vorgesehen. Die Prozesse werden zusätzlich als Teil der Ausbildung von der Ausbildungsleitung supervidiert.

Sollte ein Termin nicht wahrgenommen werden können, kann er in der Regel im darauffolgenden Kurs nachgeholt werden. Die ausführlichen Bedingungen hierzu werden in den AGB nochmals ausformuliert bereitgestellt.

Die Kerngruppe hat maximal 12 Teilnehmende. So bleibt Raum für individuelle Rückmeldungen und intensive Übungsarbeit. Da jedes Modul noch von einer zweiten Person begleitet wird, ist die Qualität bei den Übungsrunden damit auf einem sehr hohen Standard. Einzelne fortgeschrittenere Module werden für bereits ausgebildete Coaches geöffnet, sodass beispielsweise in Modul 5 und 9 die Gruppe eventuell etwas größer und dynamischer sein wird und die Kerngruppe von den Erfahrungen der bereits praktizierenden Coaches profitieren kann.

Du kannst die Basisausbildung (Modul 1 bis 7) und die Professionalisierung (Modul 8 bis 12) einzeln oder zusammen als Gesamtpaket buchen. Das Gesamtpaket ist 400 € günstiger als die getrennte Buchung. Die Professionalisierung kann erst an die abgeschlossene Basisausbildung angeschlossen werden.

Die Basisausbildung kostet 5.200 € zzgl. MwSt. (6.188 € brutto), die Professionalisierung 3.600 € zzgl. MwSt. (4.284 € brutto) und das Gesamtpaket 8.400 € zzgl. MwSt. (9.996 € brutto). Enthalten sind Supervision, Peergroups, Logbuch und Ausbildungsbegleitung, bei Professionalisierung und Gesamtpaket außerdem die Zertifizierungsbegleitung. Zusätzlich fällt eine Tagungspauschale von 15 € zzgl. MwSt. (17,85 € brutto) pro Seminartag an. Bei Buchung bis 4 Monate vor Ausbildungsbeginn gilt ein Frühbucherpreis. Für den eigenen Coachingprozess bei einem qualifizierten Coach fallen separate Kosten an.

Ja. Nach den Abschlusscoachings in Modul 12 erhältst du dein Abschlusszertifikat. Solltest du nur die Basisausbildung anstreben, wirst du selbstverständlich hierfür eine Teilnahmebescheinigung über alle Inhalte bekommen. Die Professionalisierung kannst du dann damit wahlweise auch zu einem späterem Zeitpunkt anschließen.

Wenn du die Coaching-Ausbildung beruflich nutzen möchtest, ist das Zertifikat relevant, um dich später bei einem der anerkannten Coachingverbände als Coach zertifizieren zu lassen. Die Ausbildung wurde nach den Qualitätsstandards des DCV entwickelt.

Coaching unterstützt Menschen bei beruflichen und persönlichen Anliegen und ersetzt keine Psychotherapie. Damit du die Grenze sicher einschätzen kannst, lernst du in Modul 9 Hinweise auf psychische Erkrankungen zu erkennen, deine eigenen Grenzen zu benennen und Klient:innen an geeignete Anlaufstellen zu verweisen. Die Inhalte sind darüber hinaus Bestandteil der Voraussetzungen, solltest du dich bei einem der anerkannten Verbände zertifizieren lassen wollen.

Du arbeitest auf drei Ebenen: kognitiv, prozedural-emotional und körperlich. Methoden werden neurowissenschaftlich eingeordnet und integrativ verbunden. Dazu kommen ein eigenes Phasenmodell, die Ausbildung in den relevantesten Methoden aus Coaching und Therapie, weiterentwickelte Modelle nach Sabicon, viel Selbsterfahrung und eine enge Begleitung in kleiner Gruppe. Der Name Sabicon steht dabei für den Ansatz der Ausbildung: Bewährtes Know-how bzw. Weisheit (sabiduría), das mit (neuro-)wissenschaftlichen Erkenntnissen von heute (conocimiento) verknüpft wird. Die ursprünglichen, jahrzehntelang bewährten Methoden werden dabei für stärkere Wirksamkeit leicht modifiziert oder auch integrativ mit anderen Techniken verbunden. Das Konzept von Sabicon stammt von Carolin Pfau und wird stetig weiterentwickelt. Damit ist die Ausbildung auf modernstem Stand von Forschung und Praxis.

Teilnehmendenstimmen

Neugierig geworden?

Lerne die Ausbildung und mich bei der Infoveranstaltung kennen oder sprich direkt mit mir über deine Fragen.

Siegel DCV Lehrcoach Siegel DCV Seniorcoach Siegel IOBC Siegel Profile Dynamics Certified Consultant Siegel EMDR
© Copyright Sumasearch 2026. Alle Rechte vorbehalten